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Schleuse Kersdorf Info
Amenities
Children
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Good for kids
Best WLM Reviews
Technisches Denkmal und moderne Schleusentechnik zum Ansehen und erleben. Jedermann kann nach telefonischer Anmeldung oder beim Schleusen einen tollen Blick unter sachkundiger Anleitung auf die verschiedenen Epochen seit 1891 werden.
Parkplätze sind auf beiden Seiten vorhanden.
Für eine Radtour ein gutes Ausflugsziel leider keine Bänke zum rasten...
Ein ruhiger und geschichtsträchtiger Ort der unbedingt besucht werden sollte. Ein kleines, liebevoll eingerichtetes Museum kann auch besichtigt werden. Ich fand es mega!!
Tolle Schleuse , super netter Schleusenwart , keine langen Wartezeiten, können wir nur weiterempfehlen,
Eine von 4 Schleusen des Oder-Spree-Kanals. Laut Aushang 14 m Höhenunterschied. Bestehend seit 1887.
Nicht spektakulär. 2021 modernisiert. Leider kam keine Boot vorbei
Industriedesign trifft Wassergeflügel.
Bei Sonnenaufgang ein sehr schöner, ruhiger, grüner Flecken Welt.
Die Kersdorfer Schleuse, der Kanal und der Rehhagen
Die Kersdorfer Schleuse, der Kanal und der Rehhagen
Zusammengefaßt und geschrieben von R. Kramarczyk
Die erste Idee einer Oder-Spree-Verbindung hatte Kaiser Karl IV um 1373. Aber erst Kurfürst Friedrich Wilhelm setzte das riesige Bauprojekt durch. 1668 wurde der nach ihm benannte Kanal eingeweiht und ein Jahr später für den Schiffsverkehr freigegeben. 200 Jahre später wurde der Kanal erweitert und die östliche Kanaltrasse völlig neu gebaut.
Der Durchstich zwischen Flutkrug und westlicher Kanaltrasse erfolge erst 1891, der Durchstich vom Flutkrug zum Kersdorfer See bereits 100 Jahre früher.
Zwischen Briesen (Mark) und der alten Spree lagen ursprünglich Seen und Sumpfgebiete, die vom Mühlenfließ, der Spree und vom Grundwasser gespeist wurden. Die größten Seen waren der Kersdorfer See und der Gollingsee, der beim Autobahnbau trockengelegt wurde. Hier fand man eine alte Slawensiedlung aus dem 6. bis 10. Jahrhundert n.Chr., die vermutlich abbrannte.
Seit dem 16. Jahrhundert ist in alten Karten der Fluth Krug eingezeichnet. Mit dem Brückenneubau an der Kersdorfer Mühle von 1845 war ein fester Verbindungsweg zum Flutkrug entstanden. Damit war auch eine sichere Landverbindung vom Flutkrug/Kersdorfer See nach Frankfurt/Oder hergestellt.
1588 wurde die „Frankfurter Niederlage“ am Kersdorfer See bewilligt, als Umschlagsplatz für Schiffsgüter. Damit begannen die Besiedlung und der Ausbau der Niederlage.
1862 baute Karl Gottlob direkt am Kersdorfer See eine Dampfschneidemühle (spätere Dorismühle). Im Jahre 1881 brannte die Mühle vollständig nieder und wurde neu errichtet. Durch seine Mühle wurden weitere Arbeiter angesiedelt und für deren Kinder wurde durch die Försterei ein Schulunterricht organisiert.
Schleusenbauwerk der Spree-Oder-Wasserstraße. Seit 1891 in Betrieb, mehrfach modernisiert und vergrößert.
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung ein schönes Ausflugsziel.
Ausstellung war leider nicht geöffnet.
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